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Querflöte

Die Querflöte gehört zur Familie der Holzblasinstrumente, obwohl sie heute meist nicht mehr aus Holz gefertigt wird, sondern aus Nickellegierungen, Silber, Gold oder Platin. Neben der C-Flöte und dem Piccolo gibt es noch: Altflöte, Bassflöte, Großbassflöte, Kontrabassflöte. Die Querlöte kam vor etwa 900 Jahren nach Europa und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Flötenbauer Theobald Böhm entscheidend verbessert (Klappenmechanismus). Diese "Böhmflöte" wird, abgesehen von kleinen Veränderungen, bis heute verwendet.

Der Ton entsteht durch Luftbrechung an der Kante der Mundplatte. Dadurch wird die Luft im Instrument in Schwingung versetzt. Die Länge der Röhre ist für die Tonhöhe verantwortlich. Die Rohrlänge wird durch Öffnen und Schließen der Klappen verändert. Überblasen in höhere Oktaven ist durch Änderung der Lippenstellung und des Blasdruckes möglich.

Querflöte lernen kann jeder, der das 65 cm lange Instrument halten kann, es können aber auch Instrumente mit gebogenen Mundstücken für kurze Kinderarme als Leihinstrument für den Anfang von der Musikschule entliehen werden. Man kann schon nach ein bis zwei Jahren in einer kleinen Gruppe (zwei bis vier Spieler) flöten, später dann auch im Orchester spielen. Die große Beliebtheit der Querflöte lässt sich auf ihre vielseitigen Einsatzmöglichkeiten zurückführen, so z.B. im klassischen Sinfonieorchester, im Blasorchester, in der Kammermusik von der Barockmusik bis zur Moderne, als Soloinstrument und sogar auch im Pop- und Jazz-Bereich. Auch die Flötenensembles erfreuen sich seit einigen Jahren größerer Beliebtheit.

 

Dozent

 Günter Denkler